Boccia: Fortbildung sichert Zukunft

Drei Personen stehen in einer Turnhalle auf einer gelben Linie und halten rote Kugeln in den Händen. Sie sind in einer leicht nach vorne gebeugten Haltung, als würden sie sich auf einen Wurf vorbereiten. Im Hintergrund stehen ein Rollstuhl, Sportgeräte und eine Basketballanlage. Der Boden besteht aus hellem Parkett mit eingezeichneten Spielfeldlinien.
"Boccia lernen und anschließend lehren" war das Motto der Fortbildung in Wien. © ÖBSV

Sieben motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten am Wochenende bei einem Workshop in Wien das nötige Rüstzeug, um den Boccia-Sport künftig weiter zu vermitteln und zu fördern.

Community soll weiter wachsen

Boccia ist eine der beliebtesten Sportarten bei Aktiven mit unterschiedlichsten Behinderungen. Auch mit schweren Bewegungseinschränkungen sind faire und vor allem spannende Wettkämpfe bis hin zu den Paralympics möglich. Und das Wichtigste? Es macht enorm viel Spaß, man kommt mit vielen anderen Menschen zusammen und hat gemeinsam eine gute Zeit.

Damit diese großartige Sportart und ihre Community weiter wächst, braucht es fachkundige Coaches, die sowohl bei den Regeln als auch bei den richtigen Trainingsmethoden sattelfest sind. Aus diesem Grund organisierten ÖBSV Bewegungs- und Informations-Coach Doris Fritz gemeinsam mit ÖBSV Boccia-Koordinatorin Danila Innerlohinger am Samstag eine Fortbildung in Wien mit dem Titel “Boccia in Theorie und Praxis”.

Eine Person im Rollstuhl hält ein Tablet und wird von einer Frau mit grauem T-Shirt und lila Crocs unterstützt. Ein Mann in Sportkleidung steht daneben und gestikuliert. Im Hintergrund sind eine weitere Person, Sportgeräte und eine Sprossenwand zu sehen. Der Boden besteht aus hellem Parkett mit farbigen Linien für Spielfelder.
© ÖBSV
Drei Personen in Rollstühlen sitzen nebeneinander in einer Turnhalle. Vor jedem Rollstuhl ist eine lange, gebogene Kunststofframpe aufgestellt, die jeweils in einer anderen Farbe gehalten ist. Die Rampen führen vom Schoß der Personen schräg nach unten zum Hallenboden. Eine Person trägt einen Schutzhelm und hält einen langen Stab, mit dem sie eine Kugel auf der Rampe positioniert. Die Szene spielt sich auf einem Hallenboden mit markierten Spielfeldlinien ab. Im Hintergrund sind eine Sprossenwand und Holzwände zu sehen.
© ÖBSV

Einsatz von Boccia im schulischen und therapeutischen Alltag

Sieben engagierte und hochmotivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich im Turnsaal der Integrativen Schule Hernals: "Die Stimmung und die Atmosphäre in der Gruppe waren von Beginn weg großartig. Der komplette Tag war abwechslungsreich und lebendig gestaltet, mit vielen spannenden Inputs“, erzählt Fritz.

Neben trainingstechnischen Impulsen ging es auch um Materialien, Regelkunde und viele praktische Ideen für den Einsatz von Boccia im schulischen und therapeutischen Alltag. Für Doris Fritz war vor allem das Arbeiten in der Gruppe ein Highlight: “Besonders schön war der offene Austausch und die große Motivation der Teilnehmenden. Genau solche Begegnungen zeigen, wie viel Potenzial in dieser Sportart steckt. Wir freuen uns sehr über das Interesse und hoffen, dass Boccia dadurch noch weiter wachsen kann und an vielen Orten ausprobiert und weitergegeben wird. Vielen Dank an alle, die dabei waren!”

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