Sporttag: Frauenpower in Wien

Eine Gruppe von Menschen in Rollstühlen und Stehenden feiert gemeinsam in einer Sporthalle mit erhobenen Händen.
Hoch die Hände: Gute Stimmung und ein buntes Programm machten den Frauensporttag in Wien zu einem gelungenen Event. © ÖBSV

Gemeinsam aktiv: Sport verbindet, stärkt Körper und Geist und schafft Selbstvertrauen. Ein eigener Sporttag nur für Frauen, wie er am 16. Mai in Wien stattfand, ist weit mehr als nur Bewegung.

Ein Sporttag nur für Frauen kann aus mehreren Gründen sinnvoll sein: Er schafft einen geschützten Rahmen, in dem sich Teilnehmerinnen unabhängig von Leistungsdruck oder gesellschaftlichen Erwartungen ausprobieren können. Viele Frauen fühlen sich in gemischten Sportangeboten gehemmt, etwa beim Einstieg in neue Sportarten, bei Fitness-Themen oder im Wettkampf. Ein eigener Sporttag fördert Selbstvertrauen, Gemeinschaft, Motivation und gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig können die Teilnehmerinnen Kontakte knüpfen und neue Freundschaften schließen.

Aus diesem Grund organisiert der ÖBSV 2027 zahlreiche Sporttage speziell für Frauen. So auch am 16. Mai im Turnsaal der integrativen Schule in Wien Hernals. ÖBSV Bewegungs- und Informations-Coach Konrad Thier ist nicht nur der Boccia-Boss zahlreicher Schoool Games, sondern organisierte gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen Uwe Ballon, Nadine Fischl und Lorenz Zweier auch dieses Event: “Wir durften insgesamt 14 Damen bei unserer Veranstaltung begrüßen. Dabei ging es in erster Linie darum, neue Sportarten kennenzulernen und diese in einem entspannten Rahmen nach Lust und Laune auszuprobieren.”

Für die Teilnehmerinnen bereitete das Organisationsteam ein vielseitiges Programm vor, wie Thier erzählt: “Unser Ziel war es, den Tag möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Neben klassischen Spielen wie Boccia hatten die Damen auch die Möglichkeit, Yoga, Tanzen und Wirbelsäulengymnastik auszuprobieren.”

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